Mt. Zaō(蔵王連峰, Zaorenpo)
| Höhe | 1841 m |
|---|---|
| Einstufung | 100 berühmte Berge Japans |
| Lage | Yamagata Pref. (山形県 上山市) |
| Koordinaten | 38.14100, 140.44300 |
Highlights von Mt. Zaō
- Ausgewählt als einer der 100 berühmte Berge Japans
- Höhe 1841 m
- In Yamagata Pref. gelegen
Wochenwetter (Richtwert)
Über Mt. Zaō
Der Zaō (japanisch 蔵王山, Zaō-san) ist ein komplexer Vulkan auf der Grenze zwischen der Präfektur Yamagata und der Präfektur Miyagi in Japan. An seinem Fuß liegt der Ort Zaō-Onsen.
Als Vulkangruppe setzt sich der Zaō überwiegend aus Schichtvulkanen, aber auch aus Lavadomen und Tuffkegeln zusammen. Aus historischer Zeit liegen zahlreiche Berichte über Vulkanausbrüche vor, die bis zurück ins 8. Jahrhundert nach Christus reichen. Die meisten dieser Ausbrüche nahmen ihren Ausgang vom Okama, ein Krater, der einen See mit stark saurem Wasser (pH-Wert von 1,3) enthält.
Der höchste Punkt ist der Lavadom Kumano mit 1841 Metern. Er liegt im Skigebiet Yamagata Zaō Onsen mit der für internationale Wettkämpfe genutzten Zaō-Schanze.
Neben seinem Skigebiet ist Zaō auch für seine „Eismonster“ (jap.: 樹氷 Juhyō, wörtlich „Baumeis“) bekannt. Damit werden die Bäume am Zaō im Winter bezeichnet, wenn sie durch vielfache Schneeschichten überzogen werden, die ihnen die Form monströser Gestalten verleihen. Die 1914 erstmals beschriebenen „Eismonster“ gelangten weltweit zu Bekanntheit, nachdem der berühmte deutsche Regisseur Arnold Fanck 1935 einen Dokumentarfilm über die vereisten Bäume am Zaō gedreht hatte. In…